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Tipps zum Kauf von Außenbordern

Tipps zum Kauf von Außenbordern
2 years ago

Welcher Außenbordmotor wird benötigt?

Ein Blick in die Bootsbeschreibung ist bei der Wahl der Leistung schon einmal unerlässlich. Eine zu niedrige Leistung vom Außenborder wird das Sportboot kaum von der Stelle bewegen können und reicht oft bei Wind nicht mehr aus, überhaupt noch zu fahren. Zu viele Pferdestärken lassen das Boot instabil werden. Dann hängt es natürlich auch von den eigenen Umständen ab. Ist überhaupt ein Bootsführerschein vorhanden? Wo ist er gültig, Binnengewässer oder See? Führerscheinfreie Boote dürfen in der Regel maximal 15 PS besitzen. Gerade bei einem Schlauchboot ist dann auch noch das Gewicht entscheidend, weil hier das Boot selbst kein Gegengewicht darstellt. In der Betriebsanleitung des Bootes sind all diese Angaben vorhanden. Hier ist auch meistens vermerkt, welche Schaftlänge am besten geeignet ist. Beim Schlauchboot ist fast immer ein Außenbordmotor mit Kurzschaft nötig. Ist der Außenborder für ein Segelboot, kann von einem Bootsmotor mit Ultralangschaft ausgegangen werden.

Gebrauchte Bootsmotoren

Wer Geld bei der Anschaffung vom Außenborder sparen möchte, wird sich einen gebrauchten Außenbordmotor zulegen. Sobald potentielle Kandidaten gefunden wurden, geht es an die Besichtigung der Bootsmotoren. Schon der erste Eindruck kann ein Hinweis auf den Zustand der Technik sein. Hat zum Beispiel die Hacke Schleifspuren, könnte das auf Grundberührung hindeuten. Sehen dann die Ränder der Schraube auch schon "angenagt" aus, wird dieser Außenborder kaum Freude bereiten. Er könnte zu viele verdeckte Schäden besitzen, selbst wenn der Außenbordmotor noch gut läuft. Als nächstes gibt der Blick unter die Verkleidung vom Bootsmotor einen Hinweis auf den technischen Zustand. Sobald man Öl entdeckt, muss man sich auf teure Reparaturen gefasst machen. Handelt es sich um einen recht neuen Außenborder an einem Schlauchboot mit einem Anschluss für Diagnosegeräte, kann man die Daten in einer Werkstatt auslesen lassen. Hier erfährt man dann, wie viele Betriebsstunden der Bootsmotor am Schlauchboot verbracht hat und in welchem Lastbereich er genutzt wurde. Günstig sind ca. 90 % im unteren und mittleren Lastbereich. Zuviel Stunden unter Volllast deuten auf hohen Verschleiß hin. Bei der Besichtigung darf ein Außenborder niemals trocken gestartet werden. Auch nicht, um zu zeigen, dass er läuft. Das würde den Impeller zerstören. Bei Zweitaktmotoren sollte man Vorsicht walten lassen, da sie nicht mehr gebaut werden und zudem mehr Benzin brauchen. Außerdem hat ein Außenbordmotor mit dieser Motorenart einen sehr unruhigen Lauf.

Die Schaftlänge vom Bootsmotor

Ist der Außenbordmotor an ein Schlauchboot mit weniger als 3,8 Meter Länge montiert, handelt sich um ein Exemplar mit Kurzschaft. Zur Sicherheit kann man auch die Schaftlänge selbst nachmessen. Ein längeres Schlauchboot kann eine Schaftlänge von mehr als 38 cm besitzen. Bei einer Länge von ca. 51 cm spricht man von einem Außenbordmotor mit Langschaft. Ist der Schaft noch länger (ca. 63 cm bis 71 cm) spricht man von einem Ultralangschaft. Neben der Schaftlänge ist gerade bei einem Schlauchboot das Gewicht vom Außenborder sehr wichtig, damit das Schlauchboot nicht hecklastig wird. Der Kauf von einem Bootsmotor ist nicht mal so eben und nebenbei erledigt. Auch die Vielzahl der Hersteller kann einen schonmal etwas verwirren. Solange der Bootsmotor von einem namhaften Hersteller wie zum Beispiel Parsun ist, sollte man sich nach dem Angebot an Werkstätten in der Umgebung richten. So ist immer ein Mechaniker in der Nähe, sollte einmal ein Fehler auftreten.