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Die Rumpfformen der Schlauchboote

Die Rumpfformen der Schlauchboote
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Fester Einlegeboden oder Festrumpf?

Es gibt Schlauchboote mit einem aufblasbarem Rumpf und einem Einlegeboden, der meist aus Holz oder Aluminium besteht. Sie können bis zu 8 Meter lang sein und wurden auch schon für arktische Expeditionen eingesetzt. Ihr Vorteil ist ganz klar das geringe Packvolumen für den Transport. Diese Boote können auch mit einem Aussenborder bestückt werden. Trotz der Faltbarkeit sind diese Boote sehr robust und vielseitig einsetzbar. Die andere Schlauchbootgruppe besitzt einen Rumpf aus Aluminium oder GFK. Dieser Rumpf kann entweder ein Voll- oder als Teilrumpf sein. Beim Teilrumpf ist oft nur der Boden mit dem Kiel fest und der Hauptteil des Bootes besteht aus dem aufblasbaren Schlauchkörper. Sie besitzen sehr wenig Tiefgang und sind auch in seichten Gewässern einsetzbar. Je nach Größe findet auch ein Aussenbordmotor am Heck Platz. Die Vollrumpfboote bestehen aus einem starren Bootsrumpf mit den Schläuchen als oberer Abschluss. Sie werden gerne von der Marine als Rettungs- oder Einsatzboote verwendet. Ihr geringes Gewicht gegenüber einem Vollrumpfboot macht sie dafür zum idealen Partner.

Die verschiedenen Rumpfformen

Die Form des Rumpfes beeinflusst die Gleiteigenschaften der Schlauchboote. Je flacher der Kiel verläuft, desto schneller und leichter kommt das Boot in den Gleitmodus. Bei ruhigem Wasser ist das eine Fortbewegungsart, die Kraftstoff spart. Schlauchboote mit einem tiefer gezogenem Kiel brauchen bis zum Gleiten eine höhere Geschwindigkeit. Nun wird man meinen können, dass flache Boote besser sind. Doch so einfach geht die Rechnung nicht auf. Je flacher ein Boot ist, desto empfindlicher reagiert es auf Wellen und Wind. Außerdem wird sich der Bootsrumpf versuchen, den Wellen anzupassen, was den Komfort der Passagiere stark vermindert. Je mehr ein Rumpf auf Kiel gezogen ist desto stabiler liegt es bei Wind und Wellen im Wasser, wobei hier jetzt die Länge und die Breite nicht berücksichtigt wurde. Vollrumpfschlauchboote benötigen übrigens einen Bootstrailer, da der Rumpf nicht faltbar ist.

Welches Schlauchboot ist nun das richtige?

Bei der Anschaffung des Schlauchbootes kommt es auf den bevorzugten Einsatz an. Auf großen Seen und breiten Flüssen wie der Elbe ist ein auf Kiel gezogener Bootrumpf bestimmt die bessere Wahl. Seitenwind und Wellen werden die Fahreigenschaften dieser Schlauchboote kaum beeinflussen. Auf kleinen Heideflüssen und geschützten Seen kann ein flacher Rumpf von Vorteil sein. So wäre eine Fahrt auf der Aller stromauf nicht so energieaufwendig, weil das Boot elegant über das Wasser gleitet. Bei allen Schlauchbooten darf das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten werden, da sich sonst die Fahreigenschaften sehr negativ verändern werden. Hierbei darf auch das Gewicht vom Aussenborder und dem Tank nicht vergessen werden. Wer nur ab und zu einmal mit dem Boot übers Wasser schippern möchte, ist mit einen voll aufblasbarem Schlauchboot mit Einlegeboden sehr gut beraten. Es wird keinen Trailer und keinen Stellplatz brauchen. Meist kann es sogar nach dem Einsatz in der Garage verstaut werden. Die Wahl des Schlauchbootes hängt vom Einsatzgebiet und von der gewünschten Motorisierung ab. Der Rest ist dann nur Spaß auf dem Wasser.